Skiweekend Tschirtschen

Auch dieses Jahr war unser Treffpunkt am Samstagmorgen auf dem Chrosihusplatz. Als die ersten Teilnehmer dort eintrafen, fanden wir eine kuriose Situation vor, denn dort stand ein kleiner Renault mit offenem Kofferraumdeckel und vom Besitzer war weit und breit keine Spur. Nach kurzem raten wem das Auto gehören könnte, kahm der Besitzer anmarschiert, denn der musste noch schnell Geld am Bankomat holen und hatte anscheinend vergessen die Türe zu schliessen. Ach Ja der Besitzer war Oli. Als alles Material im Büssli verstaut war konnte unser Weekend beginnen. Dieses Jahr führte uns Adi wieder in ein Gebiet in dem wir noch nie waren und zwar ins Gebiet Tschiertschen im Bündnerland.

Wir fuhren mit unserem Büssli direkt vor den Skilift und luden all unser Material aus, unser Fahrer musste danach noch den Bus auf den Parkplatz stellen und wir warteten bei einem „Kaffi- Lutz“ auf seine Rückkehr. Unsere Unterkunft für dieses Wochenende war das Restaurant mit dem klingenden Namen „Hüenerchöpf“ und befand sich mitten im Skigebiet. Dort angekommen, nach zweimal Sessellift fahren, wollten wir unser Zimmer beziehen. Das Zimmer war etwas speziell, denn wie sich herausstellte war diese Unterkunft ein kleines bisschen Überbucht und so bestand unser Zimmer aus einem grossen Raum, 5 Grossen Luftmatratzen, ein paar kleinen Matratzen und Tischen, ach ja ich sollte vielleicht noch erwähnen dass wir 13 Personen wahren. So deponierten wir unser Gepäck einfach mal im Zimmer und ging ab auf die Piste.

Die Pisten waren in einem tadellosem Zustand, nur die Sicht lies etwas zu wünschen übrig. Nach ein paar Abfahrten und nachdem Tinu beim verlassen des Sesselliftes eine Rolle vorwärts gemacht hat und so den Lift zum stehen gebracht hat, fanden die einten von uns, es sei mal wieder Zeit etwas zu trinken und so besichtigten wir eine kleine Pistenbeiz und probierten die regionalen Getränke. Speziell hervorheben möchte ich den „Mongepfopf“ der sehr gut schmeckt. Nach der ersten Runde hatten die einten schon wieder das verlangen die Pisten unsicher zu machen, so trennte sich die Renngruppe, und die Plausch gruppe nahm noch eins, oder zwei von den lokalen Getränken bevor auch diese wieder auf die Piste ging. So verbrachten wir den ganzen Tag auf der Piste mit ein paar kürzeren oder längeren Unterbrüchen.

Am Abend in der Unterkunft begannen wir unser Zimmer zu beziehen, dabei gab es solche die bei der Wahl des Schlafplatzes mehr Glück hatten als andere, aber man kann mit gutem gewissen sagen, dass alle einen Platz zum Schlafen gefunden haben. Der nächste Punk auf unserem Terminplan war das Nachtessen und dieses war Riesig und Gut. Nach dem Essen konnten sich die die wollten in einem Hot-Pot entspannen. Dieser Hot-Pot stand im Freien und wurde rege benutzt und wenn es einem zu heiss wurde, stieg man aus dem kochenden Topf heraus und kühlte sich im Schnee ab. Nach diesem erfrischenden Bad besuchten wir die Hauseigene Disco und dort war es ziemlich lustig und alle hatten ihren Spass und wer bis dahin den Song vom Pandabär nicht kannte der kennt ihn nun ganz bestimmt. So gingen alle früher oder später, glücklich und zufrieden ins Bett.

Am nächsten Morgen beim Frühstück machten noch nicht alle den Fittesten Eindruck, aber sobald wir wieder unsere Skis unter den Füssen hatten, waren alle wider Topfit. Die Sonne zeigte sich zwar am Sonntag auch nicht, aber die Pisten waren trotzdem nicht schlecht und so verbrachten wir nochmals einen lustigen und spannenden Tag im Skigebiet Tschiertschen.

Ich möchte Adi nochmals danken für das Organisieren dieses Skiweekendes.

Gruss Kusi


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